In dieser Ausgabe unseres Alumni-Newsletters stellen wir euch zwei Absolventen der Hochschule Niederrhein vor, die ihren Karriereweg mit Unterstützung des Deutschlandstipendiums begonnen haben – und heute in verantwortungsvollen Positionen bei der Trützschler Group SE in Mönchengladbach tätig sind: Jan Herzog und Tobias Hölters.
Beide studierten Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik und wurden im Rahmen des Deutschlandstipendiums von Trützschler gefördert. Das traditionsreiche Familienunternehmen engagiert sich seit vielen Jahren in der Nachwuchsförderung und bietet Studierenden die Möglichkeit, früh Praxiserfahrungen in der Entwicklung und Produktion von Textilmaschinen zu sammeln. So absolvierten Herzog und Hölters während ihres Studiums Praxisphasen und Abschlussarbeiten direkt im Unternehmen – der Grundstein für ihren späteren Berufseinstieg.
Das Deutschlandstipendium war für mich der Türöffner zu einem Unternehmen, das auf einzigartige Weise Tradition mit technologischer Innovation verbindet“, berichtet Jan Herzog, der nach seinem Masterabschluss in die Elektronikproduktion einstieg. Seit 2025 verantwortet er zusätzlich die Abteilung Maschineninstandhaltung und Gebäudemanagement. Heute leitet er bei Trützschler als Division Manager Electrical / Electronic Production die Bereiche Elektromontage und Elektronikfertigung. „Wir produzieren unsere Steuerungs- und Elektroniksysteme bewusst im eigenen Haus – das gibt uns Flexibilität und sichert Qualität.“
Auch Tobias Hölters nutzte das Stipendium als Sprungbrett in die Industrie. Nach seiner Masterarbeit begann er bei Trützschler als Softwareentwickler und arbeitet heute an der Weiterentwicklung digitaler Steuerungssysteme für textile Produktionslinien. „Mich begeistert, wie sich jahrzehntelange Ingenieurstradition mit modernen Automatisierungslösungen verbindet. Unsere Maschinen werden immer intelligenter – und ich kann diesen Wandel aktiv mitgestalten.“
Beide Alumni zeigen beispielhaft, wie das Deutschlandstipendium Studierenden nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch wertvolle berufliche Perspektiven eröffnet. „Das Stipendium war für uns ein echter Karriereanker – die Kontakte, die daraus entstanden sind, wirken bis heute“, betonen Herzog und Hölters.
Wir gratulieren beiden herzlich zu ihrem Werdegang und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg. Ihr Beispiel steht stellvertretend für viele Erfolgsgeschichten, die aus der engen Zusammenarbeit von Hochschule, Wirtschaft und engagierten Fördernden entstehen.
Das Deutschlandstipendium – Auch für private Spenden
Als Alumni der Hochschule Niederrhein wisst ihr, welche Bedeutung ein Studium für die berufliche und persönliche Entwicklung eines Menschen hat.
Eingeschränkte finanzielle Mittel erschweren vielen Studierenden diesen Weg. Nicht jede:r Studierende erhält Bafög oder kann durch Nebenjobs seinen Unterhalt finanzieren. Stipendien können hier einen wertvollen Beitrag leisten. Es ist dabei nicht nur eine Auszeichnung für Leistung und Engagement, sondern eröffnet auch neue Horizonte durch die Netzwerke und die ideelle Förderung. Gerne möchten wir noch mehr Studierenden die Möglichkeit geben, sich voll auf das Studium zu konzentrieren. Neben Unternehmen, die zunehmend das Deutschlandstipendium für die Mitarbeiter:innengewinnung nutzen, können auch Privatpersonen ein Stipendium finanzieren. Schon mit einem kleinen Beitrag ab 25 € könnt ihr dabei sein!
Weitere Hintergrundinformationen zum Deutschlandstipendienprogramm findet Ihr hier:
https://www.hs-niederrhein.de/deutschlandstipendium/foerdern/
Darüber hinaus stehen euch Ellen Gerarts (+49 2151 822-2941, ellen.gerarts@hs-niederrhein.de) und Damla Kvitko (+49 2151 822-1567, damla.kvitko@hs-niederrhein.de) als Ansprechpartnerinnen gerne zur Verfügung.