Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, dem 25.11.2026, findet die hybride Auftaktveranstaltung der Orange Days unter dem Titel Von Dickpics bis Deepfakes – Digitale Gewalt gegen Frauen erkennen, benennen, handeln an der Hochschule Niederrhein statt.
Organisiert wird die Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Niederrhein in Kooperation der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mönchengladbach und der Dienststelle Kriminalprävention/ Opferschutz der Polizei Mönchengladbach.
Kathi Heffe von der gemeinnützigen Organisation HateAid gibt als Expertin für digitale Gewalt einen Einblick in aktuelle Entwicklungen, die Arbeit in der Betroffenenberatung und informiert über Handlungsstrategien. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, geschlechtsspezifische digitale Gewalt in ihren vielfältigen Ausprägungen als reale, ernstzunehmende Form der Gewalt sichtbar zu machen und diese klar zu benennen. Dabei reicht das Spektrum von vermeintlich „alltäglichen“ Übergriffen bis hin zu neuen Bedrohungen wie KI-generierten, oft pornografischen, Deepfakes. Ein praxisnaher Exkurs zeigt, wie digitale Beweise in Form von rechtssicheren Screenshots erstellt werden. Ergänzend dazu werden konkrete Handlungsstrategien vorgestellt, die sowohl präventive als auch emotionale und rechtliche Dimensionen berücksichtigen.
Sabine Pesch von der Polizei Mönchengladbach informiert im Rahmen der Veranstaltung über die Aufgaben und die Möglichkeiten des polizeilichen Opferschutzes. Hierunter fällt die zielgerichtete Information über den Ablauf des Ermittlungsverfahrens, über relevante Opferrechte in den verschiedenen Phasen des Verfahrens, über mögliche Opferentschädigung und über die Weiterleitung an Hilfsorganisationen/Traumaambulanzen.
Melanie Boscheinen, ebenfalls Polizei Mönchengladbach, wird das Angebot der Präventionsarbeit aufgezeigt.
Im Anschluss stehen die Beamtinnen gerne für Fragen über die Polizeiarbeit, den Verfahrensablauf oder zum Themenbereich Anzeigenerstattung zur Verfügung.
HateAid ist eine gGmbH, die über digitale Gewalt aufklärt und Lösungen für ein Netz erarbeitet, in dem Meinungsfreiheit gewahrt und Teilhabe ermöglicht wird. Betroffene von digitaler Gewalt erhalten von HateAid individuelle Beratung und rechtliche Unterstützung.
Der Opferschutz der Polizei ist der Kriminalpolizei angegliedert und richtet sich an Geschädigte von Straftaten. Betroffene werden nicht nur über ihre Opferrechte und unterstützende Möglichkeiten informiert, sondern bei Bedarf auch durch das Verfahren bis zur Gerichtsverhandlung begleitet, um Tatfolgen zu mindern.
Das hybride Format ermöglicht sowohl eine persönliche Teilnahme vor Ort als auch die digitale Einbindung via Zoom. Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmenden kostenlos.
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Wann: 25. November, 17-19 Uhr
Ort: Hochschule Niederrhein, Audimax V2 (ein barrierefreier Zugang ist gegeben)
Webschulstraße 41-43, 41065 Mönchengladbach
Anmeldung folgt


















