Das HIT Institut für Oberflächentechnologie beschäftigt sich seit seiner Gründung im Jahr 2017 mit der Transformation der chemischen Materialentwicklung hin zu digitalen Laborprozessen. Im Zentrum steht eine hochmoderne Automationsanlage für Hochdurchsatzformulierungen, die insbesondere bei Lacken, Drucktinten und Klebstoffen zum Einsatz kommt. In Kombination mit leistungsfähigem Datenmanagement sowie Methoden der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens ebnet das HIT den Weg zur Digitalen Chemie.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung und Anwendung intelligenter Versuchsplanung, der Modellierung von Materialverhalten sowie der Integration von Laborautomation in Forschungs- und Entwicklungsprozesse. Diese Ansätze ermöglichen eine deutlich beschleunigte Produktentwicklung und liefern zugleich tiefere Einblicke in die Wirkmechanismen komplexer Stoffsysteme.
Als zentraler Knotenpunkt für die chemische Industrie in der Region verbindet das HIT Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Rohstofflieferanten bis hin zu Anwendern formulierter Materialien. Darüber hinaus verfügt das Institut über ein starkes überregionales Netzwerk zur technischen Umsetzung der Digitalisierung. Zu den Kooperationspartnern zählen kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie Großunternehmen sowie spezialisierte Dienstleister in den Bereichen Laborautomation und Maschinelles Lernen.
Als Hochschulinstitut ist das HIT eng mit der Lehre verzahnt. Zahlreiche Projekte werden von Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierenden begleitet. Dadurch fließen aktuelle Fragestellungen aus der angewandten Forschung direkt in die Ausbildung ein und prägen eine moderne und praxisnahe Lehre. Damit bildet das HIT genau jene digitalen Chemikerinnen und Chemiker aus, die die Industrie zunehmend sucht.

























