Im Rahmen des Seminars „Bildung inklusiv denken" (Vertr.-Prof. Dr. Raphael Bak) besuchten siebzehn Studierende des Studiengangs Kindheitspädagogik am 24. April 2026 eine Ausstellung zu Sexualität, Körperbildern und Geschlechterrollen. In zehn thematischen Räumen spannt sie einen weiten Bogen: vom Wandel der Sexualmoral seit den 1960er Jahren über Macht und Gewalt – etwa im Kontext von #MeToo – bis hin zu digitalen Identitäten und Avataren mit frei wählbarem Geschlecht.
So zeigt die Ausstellung, wie vielfältig und komplex Gesellschaft und Politik über Körper und Sexualität verhandeln. Die Studierenden setzten sich kreativ mit den Inhalten auseinander und entwickelten eigene Zugänge – besonders mit Blick auf inklusive Bildung.
Die Ausstellung knüpfte an zentrale Fragen der Kindheitspädagogik an: Welches Wissen vermitteln wir Kindern über Sexualität, Körperbilder und Beziehungen? Welche Rolle spielen pädagogische Fachkräfte, wenn es um Körperwahrnehmung und Grenzsetzung geht? Der Besuch lieferte damit Impulse, um gesellschaftliche Diskurse und kindheitspädagogische Praxis miteinander zu verbinden.


















