Der Anpassungslehrgang ist modular und kompetenzorientiert aufgebaut. Grundlage sind die in der Hebammen-Studien- und Prüfungsverordnung (HebStPrV) definierten Kompetenzen sowie die im individuellen Feststellungsbescheid benannten wesentlichen Unterschiede.
In Einzelfällen ist eine Durchführung nach HebAPrV noch bis Dezember 2027 möglich.
Der Anpassungslehrgang wird in Kooperation mit dem Simulationszentrum und der Akademie für multidisziplinäre Notfalltrainings (SAM) in Mönchengladbach durchgeführt (weitere Informationen).
Theorie:
Die theoretischen Module finden blockweise in Mönchengladbach statt und umfassen u. a.:
- Berufsrolle und rechtliche Grundlagen der Hebammentätigkeit
- Betreuung von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Neugeborenem
- Risikoorientiertes Handeln und Notfallmanagement
- Interprofessionelle Zusammenarbeit, Dokumentation und Qualitätssicherung
Praxis:
Die praktischen Einsätze erfolgen bei geeigneten klinischen und außerklinischen Praxispartnern und orientieren sich am individuellen Feststellungsbescheid.
Die Praxisphasen umfassen – je nach individuellem Bedarf – Einsätze in folgenden Bereichen:
- Kreißsaal
- Wochenbettstation
- Außerklinische Einsatzfelder (z. B. ambulante Schwangerschaftsbetreuung und häusliches Wochenbett)
Die Praxisphasen werden fachlich begleitet und mit einem abschließenden Fachgespräch abgeschlossen.